Warum entwickeln manche Menschen länger anhaltende Beschwerden nach einer COVID-19-Impfung? Diese Frage ist bislang nicht abschließend beantwortet.
In der Forschung werden verschiedene biologische Mechanismen untersucht. Dazu gehören Veränderungen des Immunsystems, Autoimmunprozesse, Störungen der Gefäß- und Kreislaufregulation, Veränderungen der Gerinnung sowie die Frage, ob bei einzelnen Betroffenen Bestandteile des Spike-Proteins länger nachweisbar sein könnten.
Wichtig ist dabei:
Ein Forschungsansatz ist noch kein nachgewiesener Krankheitsmechanismus.
Die bisherigen Studien sind häufig klein, untersuchen ausgewählte Patientengruppen und verwenden unterschiedliche Definitionen von Post-Vac. Viele Ergebnisse müssen deshalb in größeren und unabhängigen Studien bestätigt werden.
Auf Postvacinfo unterscheiden wir zwischen:
Gesichert – ausreichend belegte und reproduzierbare Erkenntnisse
Hinweise vorhanden – erste oder wiederholte wissenschaftliche Beobachtungen, die weiter geprüft werden müssen
Hypothese / Forschungsfrage – biologisch mögliche Erklärung, deren Bedeutung für Post-Vac noch nicht nachgewiesen ist
Gibt es einen einheitlichen Krankheitsmechanismus?
Derzeit nicht.
Post-Vac umfasst sehr unterschiedliche Beschwerden. Es ist deshalb möglich, dass nicht bei allen Betroffenen derselbe Mechanismus eine Rolle spielt.
Denkbar sind beispielsweise:
- unterschiedliche biologische Untergruppen
- mehrere gleichzeitig wirkende Mechanismen
- bereits bestehende Erkrankungen oder individuelle Risikofaktoren
- unterschiedliche Reaktionen des Immunsystems
- Überschneidungen mit ME/CFS, POTS oder anderen Dysautonomien
- vorausgegangene oder unerkannte SARS-CoV-2-Infektionen
Die aktuelle Forschung versucht deshalb zunehmend, Untergruppen und objektivierbare biologische Merkmale zu identifizieren, anstatt von einer einzigen Ursache für sämtliche Beschwerden auszugehen.
1. Veränderungen der Immunantwort und Entzündungsprozesse
Hinweise vorhanden
Mehrere Forschungsarbeiten untersuchen, ob bei einem Teil der Betroffenen länger anhaltende Veränderungen der Immunregulation oder entzündliche Prozesse bestehen.
Eine 2026 veröffentlichte Pilotstudie untersuchte Blutproben von 14 Personen mit mindestens zwölf Wochen anhaltenden Beschwerden und verglich sie mit 16 Kontrollpersonen.
Dabei fanden die Forschenden Veränderungen verschiedener Proteine, die unter anderem mit:
- Entzündungsreaktionen
- Immunregulation
- Gerinnung
in Verbindung stehen.
Zu den beobachteten Veränderungen gehörten unter anderem erhöhte Werte bestimmter Akutphaseproteine wie Serum-Amyloid-A1 und -A2 sowie Veränderungen verschiedener gerinnungsbezogener Proteine.
Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Immunaktivierung und Entzündungsprozesse ein relevantes Forschungsfeld darstellen.
Was die Studie nicht beweist
Die Untersuchung war eine kleine Pilotstudie.
Sie kann nicht zeigen:
- dass die Impfung die gemessenen Veränderungen verursacht hat
- dass diese Veränderungen bei allen Menschen mit Post-Vac auftreten
- dass die gemessenen Proteine die Beschwerden verursachen
- dass daraus bereits ein diagnostischer Test abgeleitet werden kann
Hinzu kommt, dass frühere unbemerkte SARS-CoV-2-Infektionen nicht bei allen Teilnehmenden sicher ausgeschlossen werden konnten.
Die Ergebnisse müssen deshalb in größeren, unabhängigen Studien bestätigt werden.
2. Autoimmunität und funktionelle Autoantikörper
Hypothese mit wissenschaftlichen Hinweisen
Ein weiterer Forschungsansatz betrifft Autoantikörper.
Autoantikörper sind Antikörper, die sich gegen körpereigene Strukturen richten. Einige Autoantikörper können Rezeptoren beeinflussen, die beispielsweise an der Regulation von:
- Blutdruck
- Herzfrequenz
- Gefäßweite
- Durchblutung
- autonomem Nervensystem
beteiligt sind.
Solche sogenannten funktionellen Autoantikörper werden auch bei Long COVID und verschiedenen Formen der Dysautonomie untersucht.
Kleinere Studien zu länger anhaltenden Beschwerden nach COVID-19-Impfungen haben Veränderungen verschiedener Rezeptor-Antikörper beschrieben. Semmler et al. (2023) beschrieben in einer untersuchten Kohorte Unterschiede bei mehreren Rezeptorantikörpern und IL-6 gegenüber Vergleichspersonen. Mantovani et al. (2024) fanden in einer kleinen retrospektiven Fallserie (n=17) verschiedene Autoantikörper gegen GPCR- und RAS-bezogene Zielstrukturen; wegen der kleinen Fallzahl und fehlenden geeigneten Kontrollgruppe sind diese Ergebnisse hypothesengenerierend und nicht diagnostisch validiert. Purpura et al. (2026) lieferten in einer vergleichenden klinischen Studie zusätzliche Daten zu immunologischen Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Long COVID und postvakzinal berichteten Beschwerden.
Das bedeutet jedoch noch nicht, dass diese Antikörper die Ursache der Beschwerden sind. Einzelne Biomarker aus diesen Studien sollten nicht außerhalb des jeweiligen Studiendesigns als diagnostische Marker interpretiert werden.
→ Wissenschaftliche Studien zu Immunologie & Autoantikörpern im Detail ansehen
Aktuelle Forschung in Deutschland
Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt PERCOLATE untersucht funktionelle Autoantikörper ausdrücklich als mögliche Biomarker bei Long COVID und Beschwerden im zeitlichen Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung.
Dabei soll unter anderem geprüft werden, ob bestimmte Autoantikörper mit Durchblutungsveränderungen zusammenhängen und sich für eine objektivierbare Diagnostik eignen könnten.
Das Projekt läuft von November 2024 bis Ende 2028.
Dass diese Zusammenhänge derzeit in einem Forschungsprojekt untersucht werden, zeigt zugleich:
Ein allgemein validierter Autoantikörper-Test zur Diagnose von Post-Vac existiert derzeit noch nicht.
→ Weiterlesen: Biomarker und Therapien – gesichert, experimentell oder ungeklärt?
3. Autonomes Nervensystem und Dysautonomie
Hinweise vorhanden
Viele Beschwerden, die bei Post-Vac beschrieben werden, können auch bei Störungen des autonomen Nervensystems auftreten.
Das autonome Nervensystem steuert zahlreiche Körperfunktionen, die weitgehend unbewusst ablaufen, beispielsweise:
- Herzfrequenz
- Blutdruck
- Gefäßregulation
- Verdauung
- Schwitzen
- Temperaturregulation
Zu den möglichen Folgen einer Dysautonomie gehören unter anderem:
- Herzrasen
- Schwindel beim Aufstehen
- Kreislaufprobleme
- Belastungsintoleranz
- Probleme mit der Temperaturregulation
Bei einem Teil der Betroffenen können diagnostizierbare Erkrankungen wie das posturale orthostatische Tachykardiesyndrom (POTS) vorliegen.
Was noch offen ist
Dass Symptome einer Dysautonomie auftreten, erklärt noch nicht, wodurch diese ausgelöst wurden.
Untersucht wird deshalb unter anderem, ob bei bestimmten Betroffenen Immunveränderungen, Autoantikörper oder Veränderungen der Gefäßregulation zur autonomen Dysfunktion beitragen könnten.
4. Gefäßfunktion und Mikrozirkulation
Forschungsfrage mit ersten Hinweisen
Ein weiterer Forschungsbereich betrifft die Funktion der Blutgefäße und die Mikrozirkulation.
Mit Mikrozirkulation ist die Durchblutung der kleinsten Blutgefäße gemeint. Sie ist wichtig für die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Forscher untersuchen, ob bei einem Teil der Betroffenen Veränderungen von:
- Endothelfunktion
- Gefäßregulation
- Gewebedurchblutung
bestehen könnten.
Das Endothel ist die Zellschicht, die die Innenseite der Blutgefäße auskleidet und unter anderem an der Regulation von Gefäßweite, Entzündung und Blutgerinnung beteiligt ist.
Das deutsche Forschungsprojekt PERCOLATE untersucht ausdrücklich, ob sich entsprechende Durchblutungsveränderungen objektiv messen lassen und ob sie mit funktionellen Autoantikörpern zusammenhängen.
Noch kein etablierter Post-Vac-Befund
Bislang gibt es keinen standardisierten Gefäß- oder Mikrozirkulationstest, mit dem ein Post-Vac-Syndrom zuverlässig diagnostiziert werden kann.
5. Gerinnung und sogenannte Mikrogerinnsel
Erste wissenschaftliche Hinweise – noch nicht validiert
Auch Veränderungen des Gerinnungssystems werden untersucht.
In der 2026 veröffentlichten proteomischen Pilotstudie wurden bei einer kleinen Gruppe von Betroffenen Veränderungen verschiedener Gerinnungsproteine beschrieben, unter anderem der Faktoren X und XI.
Die Forschenden untersuchten zudem sogenannte heterogene Amyloidablagerungen, die häufig vereinfacht als „Mikroclots“ oder „Mikrogerinnsel“ bezeichnet werden.
Sie fanden Unterschiede zwischen der untersuchten Patientengruppe und den Kontrollpersonen.
Warum Vorsicht notwendig ist
Diese Ergebnisse sind experimentell.
Die Untersuchung umfasste nur 14 Betroffene und 16 Kontrollpersonen. Die Autoren selbst betonen, dass größere und langfristige Studien erforderlich sind.
Derzeit gilt daher:
Ein Nachweis sogenannter Mikroclots ist kein etablierter diagnostischer Test für Post-Vac.
Aus experimentellen Laborbefunden lässt sich auch keine allgemein gültige Therapie ableiten.
6. Persistierende Spike- oder S1-Proteinbestandteile
Forschungsfrage
Besondere Aufmerksamkeit erhält die Frage, ob Bestandteile des SARS-CoV-2-Spike-Proteins bei einzelnen Menschen länger als erwartet nachweisbar sein könnten und ob dies für anhaltende Beschwerden eine Bedeutung hat.
Eine 2025 veröffentlichte Studie untersuchte 50 Personen mit länger anhaltenden Beschwerden nach COVID-19-Impfung sowie 26 symptomfreie Kontrollpersonen.
Die Forschenden berichteten bei einem Teil der untersuchten Betroffenen über den Nachweis von S1-Protein in bestimmten Monozyten – Immunzellen des Blutes – bis zu 245 Tage nach der Impfung.
Die Autoren formulieren selbst, dass diese Beobachtung vorläufig ist und weitere Studien erforderlich sind, um Kausalität und Häufigkeit zu klären.
Weitere vorläufige Forschung
Eine Forschungsgruppe der Yale University untersuchte ebenfalls immunologische und antigene Merkmale bei Personen mit selbstberichteten länger anhaltenden Beschwerden nach COVID-19-Impfung.
Dabei wurden bei einzelnen Teilnehmenden Unterschiede der Immunzellprofile und zirkulierende Spike-Protein-Signale beobachtet.
Diese Untersuchung wurde zunächst als Preprint veröffentlicht und war damit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht durch ein reguläres Peer-Review-Verfahren bestätigt.
Was daraus derzeit nicht folgt
Der Nachweis von Spike- oder S1-Protein in einzelnen Studien beweist bislang nicht:
- dass eine solche Persistenz bei allen Betroffenen vorkommt
- dass sie die Beschwerden verursacht
- dass die Menge mit der Erkrankungsschwere zusammenhängt
- dass ein kommerzieller Spike-Test Post-Vac diagnostizieren kann
- dass Verfahren zur angeblichen „Entfernung von Spike“ wirksam oder notwendig sind
Die Frage der Antigenpersistenz bleibt deshalb ein Forschungsgebiet und keine gesicherte allgemeine Erklärung für Post-Vac.
7. Reaktivierung latenter Viren
Frühe Forschungsfrage
Das Immunsystem hält verschiedene Viren, mit denen ein Mensch sich im Laufe seines Lebens infiziert hat, normalerweise unter Kontrolle.
Dazu gehört beispielsweise das Epstein-Barr-Virus (EBV).
Bei Veränderungen des Immunsystems können solche Viren reaktiviert werden.
In der Yale-Pilotstudie wurden bei Personen mit selbstberichtetem Post-Vaccination Syndrome häufiger serologische Hinweise auf eine kürzlich erfolgte EBV-Reaktivierung beobachtet als bei den Kontrollpersonen.
Auch hier ist die Bedeutung noch unklar.
Es ist bislang nicht geklärt:
- ob eine Reaktivierung Ursache oder Folge einer Immunveränderung wäre
- ob sie nur bei einer Untergruppe vorkommt
- ob sie überhaupt direkt mit der Impfung zusammenhängt
Daraus lässt sich derzeit keine allgemeine diagnostische oder therapeutische Empfehlung ableiten.
8. Überschneidungen mit Long COVID und ME/CFS
Viele der diskutierten Mechanismen werden auch bei Long COVID und ME/CFS erforscht.
Dazu gehören beispielsweise:
- Immunfehlregulation
- Autoimmunmechanismen
- Dysautonomie
- Veränderungen der Gefäßfunktion
- Störungen der Energie- und Belastungsregulation
Das bedeutet jedoch nicht, dass Post-Vac, Long COVID und ME/CFS dieselbe Erkrankung sind.
Interessanterweise zeigte die proteomische Pilotstudie von 2026 zwar Überschneidungen zwischen der untersuchten Post-Vaccination/Post-Infection-Gruppe und früher untersuchten Long-COVID-Gruppen, zugleich aber auch deutliche Unterschiede der Proteinmuster.
Die Autoren sprechen deshalb sinngemäß von ähnlichen Symptomen bei möglicherweise unterschiedlichen biologischen Mechanismen.
Genau diese Frage muss in weiteren Untersuchungen geklärt werden.
→ Weiterlesen: Post-Vac, Long COVID und ME/CFS
Mehrere Mechanismen könnten zusammenwirken
Komplexe chronische Erkrankungen lassen sich häufig nicht durch einen einzigen biologischen Vorgang erklären.
Auch bei Post-Vac wird deshalb untersucht, ob verschiedene Prozesse miteinander verbunden sein könnten.
Ein hypothetisches Modell könnte beispielsweise so aussehen:
Immunaktivierung → Veränderung von Autoantikörpern oder Entzündungssignalen → Beeinflussung von Gefäß- oder autonomer Regulation → Kreislauf-, Belastungs- oder neurologische Beschwerden
Ein solches Modell kann wissenschaftlich plausibel sein, ist aber noch kein Beweis, dass diese Kette bei Post-Vac tatsächlich abläuft.
Die Forschung muss zeigen:
- ob die Veränderungen reproduzierbar sind
- ob sie bei Betroffenen häufiger auftreten als bei passenden Kontrollgruppen
- ob sie zeitlich mit den Beschwerden zusammenhängen
- ob sie die Beschwerden tatsächlich verursachen
- ob eine gezielte Veränderung des Mechanismus zu einer klinischen Besserung führt
Erst dann lässt sich von einem belastbar nachgewiesenen Krankheitsmechanismus sprechen.
Warum Biomarker für die Forschung so wichtig sind
Ein zentrales Problem der bisherigen Forschung ist, dass Post-Vac bislang nicht durch einen einzelnen objektiven Befund definiert werden kann.
Verlässliche Biomarker könnten künftig helfen:
- unterschiedliche Patientengruppen besser zu unterscheiden
- Krankheitsmechanismen zu identifizieren
- Diagnosen zu objektivieren
- Therapien gezielter zu untersuchen
- den Krankheitsverlauf messbar zu machen
Genau deshalb untersucht das BMG-geförderte Projekt PERCOLATE verschiedene Labor- und Durchblutungsparameter.
Die Forschung befindet sich jedoch noch in der Validierungsphase.
→ Weiterlesen: Biomarker und Therapien – gesichert, experimentell oder ungeklärt?
Gesichert: Ein einheitlicher Krankheitsmechanismus für den als Post-Vac bezeichneten länger anhaltenden Beschwerdekomplex ist bislang nicht nachgewiesen.
Hinweise vorhanden: Kleine klinische und molekularbiologische Studien berichten bei ausgewählten Betroffenen Veränderungen in Bereichen wie Immunregulation, Entzündung, Gerinnung, Autoantikörpern und Gefäßfunktion.
Wird aktuell gezielt erforscht: Funktionelle Autoantikörper, Durchblutungs- und Gefäßveränderungen sowie mögliche Biomarker werden unter anderem in öffentlich geförderten deutschen Forschungsprojekten untersucht.
Noch ungeklärt: Welche dieser Veränderungen tatsächlich ursächlich sind, welche nur Begleiterscheinungen darstellen und ob unterschiedliche Patientengruppen unterschiedliche Mechanismen aufweisen.
Forschungsfrage: Auch mögliche persistierende Spike- beziehungsweise S1-Proteinbestandteile und Virusreaktivierungen werden untersucht. Die bisherige Evidenz reicht nicht aus, um daraus eine allgemeine Ursache, einen diagnostischen Test oder eine spezifische Therapie abzuleiten.
Für Postvacinfo gilt deshalb:
Biologische Hinweise ernst nehmen – Forschungsergebnisse aber erst dann als gesichert darstellen, wenn sie ausreichend bestätigt sind.
- Post-Vac: Begriff und aktueller Wissensstand
- Beschwerden und Symptommuster
- Post-Vac, Long COVID und ME/CFS
- Bekannte seltene Nebenwirkungen und Impfkomplikationen
- Biomarker und Therapien: gesichert, experimentell oder ungeklärt?
Stand der Informationen: August 2026
Quellenbasis
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) — PERCOLATE – PERsonalized Long COvid Linear stratificATion assessment. Forschungsprojekt zu funktionellen Autoantikörpern, Durchblutungsveränderungen und möglichen Biomarkern bei Long COVID und Post VAC
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) — prevCOV – Verbesserung der Prävention und Behandlung von Long COVID und Post VAC durch Ermittlung relevanter Einflussfaktoren
- Paul-Ehrlich-Institut / Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte — Forschungsprojekte zu Langzeitfolgen von COVID-19-Erkrankung und Impfung
- Waters M. et al., Frontiers in Cellular and Infection Microbiology (2026) — Proteomic signatures of COVID-19 Post-Vaccination/Post-Infection Syndrome (PV/PIS): insights into immune dysregulation and coagulopathy
- Mundorf A. K. et al., Vaccines (2024) — Clinical and Diagnostic Features of Post-Acute COVID-19 Vaccination Syndrome (PACVS)
- Patterson B. K. et al., Human Vaccines & Immunotherapeutics (2025) — Detection of S1 spike protein in CD16+ monocytes up to 245 days in SARS-CoV-2-negative post-COVID-19 vaccine syndrome (PCVS) individuals
- Bhattacharjee B. et al. (2025, Preprint) — Immunological and Antigenic Signatures Associated with Chronic Illnesses after COVID-19 Vaccination
- Fujisawa A. et al., Scientific Reports (2026) — Characterizing persistent Post-COVID-19 vaccination symptoms using MedDRA system organ class and preferred term classifications
- Semmler A. et al. (2023) — Vaccines 11:1642 · DOI 10.3390/vaccines11111642 · Evidenz B/C
- Mantovani M. et al. (2024) — Biomedicines 12:2852 · DOI 10.3390/biomedicines12122852 · Evidenz D
- Purpura L. et al. (2026) — Clinical Infectious Diseases · DOI 10.1093/cid/ciaf624 · Evidenz B
- Trougakos I. P. et al. (2022) — Trends in Molecular Medicine · DOI 10.1016/j.molmed.2022.04.007 · Evidenz E
- Yong S. J. et al. (2025) — Reviews in Medical Virology · DOI 10.1002/rmv.70070 · Evidenz E
- Vollständige wissenschaftliche Einordnung: /studien/moegliche-krankheitsmechanismen und /studien/immunologie-autoantikoerper